Vom Hofzeremoniell

Menschen brauchen Regeln, geschriebene und ungeschriebene. Gerade die ungeschriebenen sind es, die für die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft besonders wichtig sind. Wie aber sollen Neulinge von ihnen wissen? Einfach, indem sie niedergeschrieben werden, wie Johann Christian Lünig es in seinem Buch über das Hofzeremoniell tat.

Welche Rolle spielt Gott im menschlichen Weltbild? Genügen die Naturwissenschaften, um die Wunder der Welt zu erklären? Keine neue Frage, sondern eine ganz alte, die sich auch den Menschen des 18. Jahrhunderts stellte. Sie suchten ihre Lösung in der Alchemie.

Sportler des Jahres, Oscar, die wöchentliche Hitparade, kaum ein Bereich kommt ohne die allseits beliebten Ranglisten aus. Sie haben ihre Vorgänger in der Aufklärung. David Herrliberger stellte 1748 die wichtigsten Schweizer vor. Ob wir sie heute noch kennen?

Die Humanisten hatten kein Facebook, um ihre internationalen Kontakte zu pflegen. Sie brauchten keine Likes, um Beliebtheit zu signalisieren. Aber auch sie hatten ihre Methoden…

Wussten Sie, dass zahlreiche Mitglieder des europäischen Adels des 19. Jahrhunderts sich begeistert unter die Tätowiernadel legten? Und wussten Sie, dass Bücher wie das von Forster einen entscheidenden Anteil daran hatten? Wir erzählen Ihnen, warum.

Eine Chronik aller Städte, Kantone und Einwohner der lobenswerten Eidgenossenschaft und eine Beschreibung ihrer beeindruckenden Taten, so würde in heutiger Sprache der Titel der Geschichte des Johannes Stumpf lauten, mit der Christoph Froschauer der protestantischen Schweiz ihre Geschichte schenkte.

Sie sind aus der Mode gekommen, jene alten Gebetsbücher, die noch vor ein paar Generationen das Leben ihrer Besitzer genauso begleiteten wie heute das Smartphone. Auch wenn man das Wort „Selfie“ damals noch nicht kannte, dienten manche Gebetsbücher dazu, die wichtigsten Momente im Leben ihres Besitzers zu verewigen.

Es gibt wohl wenige Menschen, die auf die Wahrnehmung ihrer Zeitgenossen von der Welt mehr Einfluss gehabt haben als Matthäus Merian der Ältere. Er war ein begnadeter Künstler. Seine Kupferstiche machten Bücher zu Bestsellern. Weit über 9.000 Radierungen sollen von seiner Hand stammen. Am bekanntesten…

Dass schöne Menschen es leichter haben im Leben, ist eine Binsenwahrheit. Während wir uns heute wegen unserer Oberflächlichkeit schämen, lasen die gebildeten Zeitgenossen des 18. und 19. Jahrhunderts bei Lavater, warum sie mit ihren Vorurteilen im Recht waren.

Gelegentlich findet man auch heute noch prächtig verzierte Adelsbriefe für Menschen, die es in kein Geschichtsbuch geschafft haben. Sie sind ein wunderbares Zeugnis für die Gesellschaft des Ancien Régime, einer Gesellschaft, in der selbst unter dem aufgeklärten Herrscher Josef II. jeder Bürger nach dem persönlichen Adel strebt.

Vom Hofzeremoniell

Menschen brauchen Regeln, geschriebene und ungeschriebene. Gerade die ungeschriebenen sind es, die für die Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft besonders wichtig sind. Wie aber sollen Neulinge von ihnen wissen? Einfach, indem sie niedergeschrieben werden, wie Johann Christian Lünig es in seinem Buch über das Hofzeremoniell tat.

Was die Welt im Innersten zusammenhält…

Welche Rolle spielt Gott im menschlichen Weltbild? Genügen die Naturwissenschaften, um die Wunder der Welt zu erklären? Keine neue Frage, sondern eine ganz alte, die sich auch den Menschen des 18. Jahrhunderts stellte. Sie suchten ihre Lösung in der Alchemie.

Ein Blick in die Top Ten: Herrlibergers Schweitzerischer Ehrentempel

Sportler des Jahres, Oscar, die wöchentliche Hitparade, kaum ein Bereich kommt ohne die allseits beliebten Ranglisten aus. Sie haben ihre Vorgänger in der Aufklärung. David Herrliberger stellte 1748 die wichtigsten Schweizer vor. Ob wir sie heute noch kennen?

Ein Blick in das Zürcher Facebook von 1608: Über Leben und Werk des Johann Wilhelm Stucki

Die Humanisten hatten kein Facebook, um ihre internationalen Kontakte zu pflegen. Sie brauchten keine Likes, um Beliebtheit zu signalisieren. Aber auch sie hatten ihre Methoden…

Georg Forster, Des Capitain Jacob Cook’s dritte Entdeckungs-Reise

Wussten Sie, dass zahlreiche Mitglieder des europäischen Adels des 19. Jahrhunderts sich begeistert unter die Tätowiernadel legten? Und wussten Sie, dass Bücher wie das von Forster einen entscheidenden Anteil daran hatten? Wir erzählen Ihnen, warum.

Johannes Stumpf, Gemeiner loblicher Eydgnoschafft Stetten, Landen und Völckeren Chronick wirdiger Thaaten Beschreybung

Eine Chronik aller Städte, Kantone und Einwohner der lobenswerten Eidgenossenschaft und eine Beschreibung ihrer beeindruckenden Taten, so würde in heutiger Sprache der Titel der Geschichte des Johannes Stumpf lauten, mit der Christoph Froschauer der protestantischen Schweiz ihre Geschichte schenkte.

Johann Kißling, Neuzugerichtetes Buß-Beicht- und Communion-Büchlein

Sie sind aus der Mode gekommen, jene alten Gebetsbücher, die noch vor ein paar Generationen das Leben ihrer Besitzer genauso begleiteten wie heute das Smartphone. Auch wenn man das Wort „Selfie“ damals noch nicht kannte, dienten manche Gebetsbücher dazu, die wichtigsten Momente im Leben ihres Besitzers zu verewigen.

Matthäus Merian, Topographia Helvetiae, Rhaetiae et Valesia. Erschienen in Frankfurt 1654.

Es gibt wohl wenige Menschen, die auf die Wahrnehmung ihrer Zeitgenossen von der Welt mehr Einfluss gehabt haben als Matthäus Merian der Ältere. Er war ein begnadeter Künstler. Seine Kupferstiche machten Bücher zu Bestsellern. Weit über 9.000 Radierungen sollen von seiner Hand stammen. Am bekanntesten…

Johann Caspar Lavater, Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe

Dass schöne Menschen es leichter haben im Leben, ist eine Binsenwahrheit. Während wir uns heute wegen unserer Oberflächlichkeit schämen, lasen die gebildeten Zeitgenossen des 18. und 19. Jahrhunderts bei Lavater, warum sie mit ihren Vorurteilen im Recht waren.

Handschriftlicher Adelsbrief für Leopold Spitzl von Peitzenstein aus dem Jahr 1783

Gelegentlich findet man auch heute noch prächtig verzierte Adelsbriefe für Menschen, die es in kein Geschichtsbuch geschafft haben. Sie sind ein wunderbares Zeugnis für die Gesellschaft des Ancien Régime, einer Gesellschaft, in der selbst unter dem aufgeklärten Herrscher Josef II. jeder Bürger nach dem persönlichen Adel strebt.