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Artikel zu Ihrer Auswahl:

Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe
Johann Caspar Lavater, Physiognomische Fragmente zur Beförderung der Menschenkenntnis und Menschenliebe
Dass schöne Menschen es leichter haben im Leben, ist eine Binsenwahrheit. Während wir uns heute wegen unserer Oberflächlichkeit schämen, lasen die gebildeten Zeitgenossen des 18. und 19. Jahrhunderts bei Lavater, warum sie mit ihren Vorurteilen im Recht waren.

Untersuchung der Natur und Ursachen von Nationalreichthümern
Was Nationen reich macht
Adam Smith gehört zu den zentralen Gestalten der Wirtschaftsgeschichte. Seine "unsichtbare Hand" wird noch heute als zentrale Maxime des Wirtschaftsliberalismus zitiert. Allerdings war auch seine Sicht der Dinge zeitgebunden. Die beginnende Industrialisierung und der Aufstieg des Bürgertums gaben seinen Thesen ihre Durchschlagskraft.

Abhandlung vom Geld
Auf das Schafott mit dem Statistiker!
Was braucht es, um die Statistik zu erfinden? Nun, zunächst viele Daten und dann einen pingeligen Charakter. Johann Heinrich Waser war pingelig und skrupellos genug, sich nicht nur juristisch einwandfreier Methoden zu bedienen, um an Daten zu kommen. Doch ob das der wahre Grund für seine Hinrichtung war?

Philosophische Schriften
Moses Mendelssohn: Das Vorbild für Nathan den Weisen
Als Lessing seinen Nathan den Weisen auf die Bühne brachte, wussten die Zuschauer sofort, wer das Vorbild für seinen Titelhelden war: Der Philosoph Moses Mendelssohn, damals der bekannteste deutsche Jude. Ein Karlsruher Verleger nutzte die Gelegenheit, einen Raubdruck seiner Werke herauszugeben.

Phaedon oder über die Unsterblichkeit der Seele in drey Gesprächen.
Phaedon oder hat der Mensch eine unsterbliche Seele?
Was ist der Mensch? Eine fein eingerichtete Maschine, die vergeht, wenn das Herz zu schlagen aufhört? Oder ist im Mensch ein göttlicher Funken? Lebt seine Seele weiter, wenn der Leib tot zu Boden fällt. 1767 erschien zu dieser Frage ein Buch, das in Deutschland zum meistgelesenen Buch der Zeit wurde.

Selbstbildnis
Rousseaus Selbstbildnis: Ich fühle alles und sehe nichts
Rousseau wird selten mit Bescheidenheit assoziiert. Seine häufig als erste moderne Autobiographie gehandelten „Bekenntnisse“ beginnt er mit der Ankündigung, sein Werk sei in der Geschichte einmalig und er selbst einzigartig. Aber es wäre zu leicht, diese vielschichtige und komplizierte Persönlichkeit auf ihre durchaus selbstbewussten Töne zu reduzieren.

Adelsbrief für Leopold Spitzl von Peitzenstein
Handschriftlicher Adelsbrief für Leopold Spitzl von Peitzenstein aus dem Jahr 1783
Gelegentlich findet man auch heute noch prächtig verzierte Adelsbriefe für Menschen, die es in kein Geschichtsbuch geschafft haben. Sie sind ein wunderbares Zeugnis für die Gesellschaft des Ancien Régime, einer Gesellschaft, in der selbst unter dem aufgeklärten Herrscher Josef II. jeder Bürger nach dem persönlichen Adel strebt.

Des Capitain Jacob Cook’s dritte Entdeckungs-Reise
Georg Forster, Des Capitain Jacob Cook’s dritte Entdeckungs-Reise
Wussten Sie, dass zahlreiche Mitglieder des europäischen Adels des 19. Jahrhunderts sich begeistert unter die Tätowiernadel legten? Und wussten Sie, dass Bücher wie das von Forster einen entscheidenden Anteil daran hatten? Wir erzählen Ihnen, warum.

Über den Umgang mit Menschen
Über den Umgang mit Menschen: Was wirklich im ersten „Knigge“ stand
Den „Knigge“ hat dasselbe Schicksal getroffen wie viele andere bekannte Bücher: Es steht eigentlich etwas ganz anderes drin, als wir denken. Im echten Knigge ging es nämlich nicht um steife Benimmregeln, sondern um ein respektvolles, menschliches Miteinander.

Der arme Mann im Tockenburg
Der arme Mann im Tockenburg: Krieg als prekäres Arbeitsverhältnis
Wie viel kostet ein Menschenleben? Wie viel müsste man Ihnen zahlen, um in den Krieg zu ziehen? Die Lebensgeschichte des Schweizer Kleinbauern Ulrich Bräker zeigt: Menschenleben waren während des Siebenjährigen Kriegs nicht viel wert – genauso wie der Lohn der Söldner.

Über die Gefahr des politischen Gleichgewichts in Europa
Über die Gefahr des politischen Gleichgewichts in Europa
Ein besorgter Autor mahnt die europäischen Mächte, sich vor der Übermacht Russlands in Acht zu nehmen. Dahinter steht Gustav III., König von Schweden, der ganz andere Interessen hegt: Zum europäischen Gleichgewicht mahnend, möchte er das Gleichgewicht in seinem Staat nachhaltig erschüttern.

Meine Flucht nach Paris im Winter 1790. Für bekannte und unbekannte Freunde geschrieben.
Ein trauernder Schriftsteller im revolutionären Paris
Die Bastille war schon gestürmt, der König in seiner Macht beschränkt, seine Hinrichtung und die Republik noch zwei Jahre in der Zukunft: Mitten während der Französischen Revolution reiste der Bühnenautor Kotzebue nach Paris. Er hat darüber geschrieben. Der Anlass war ein sehr trauriger.

Musen-Almanach für das Jahr 1796
Der Literatur-Blog der Weimarer Klassik
Wer seine kreativen Erzeugnisse mit der Welt teilen möchte, schreibt einen Blog. Aber was taten die Schriftsteller im 18. Jahrhundert? Sie machten es wie Schiller und publizierten einen Almanach, der nur dem Namen nach noch etwas mit Astrologie zu tun hatte.

Kurzer Unterricht für die Hebammen auf dem platten Lande
Nichts für Leser mit schwachen Nerven: ein Handbuch für Hebammen
Am Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Hebammen-Ausbildung in den deutschen Staaten zunehmend staatlich organisiert unter Anleitung von Medizinern. Davon zeugt ein Handbuch, das den Frauen auch dort helfen sollte, wo gerade kein Arzt zur Hand war.

Alter und Neuer großer Staats-Kriegs und Friedens Appenzeller Calender, auf das Jahr 1797
Infotainment zur Zeit der Aufklärung
Ein Mittelding zwischen arte und Blick, eben ein unterhaltsames Massenmedium zu Bildung der bäuerlichen Gesellschaft, das war der Appenzeller Kalender im 18. Jahrhundert. Er bot einen einfachen Zugang zur Zeitgeschichte einer damals schon immer komplizierter werdenden Welt.