Was möchten Sie sehen?

„Sie wünschen, wir stellen aus!“ Unter diesem Motto lädt die Österreichische Nationalbibliothek seit dem 16. September 2019 zur Online-Wahl von „besonderen Objekten“ ein. In sechs zeitlich gestaffelten Wahlgängen können alle Interessierten auf einer eigenen Website von insgesamt 18 außergewöhnlichen Werken jene anklicken, die ab 2020 im Prunksaal ausgestellt werden sollen.

Bei der beliebten Veranstaltungsreiche „Das besondere Objekt“ wird für jeweils zwei Monate ein wertvolles Original im Prunksaal ausgestellt, das aus konservatorischen Gründen nur sehr selten öffentlich gezeigt werden kann. Außerdem gibt es zu jedem Objekt einen Expertenvortrag, der das Werk und seine Geschichte vorstellt.

Für 2020 werden diese „besonderen Objekte“ erstmals durch Online-Wahlen auf der Website der Österreichischen Nationalbibliothek ermittelt. Der nächste Wahlgang findet vom 18. November bis 1. Dezember 2019 statt. Ab dem 7. Januar 2020 ist bereits der erste Sieger zu sehen: Die Wunder der Schöpfung, ein Manuskript von 1576/7.

Jeder Wahlgang präsentiert außergewöhnliche Werke zu bestimmten Themen. Den Anfang machte „Der Zauber des Orients. Faszination fremder Länder“ mit drei reich illustrierten Büchern des 16. Jahrhunderts aus dem islamischen Raum. Die weiteren Themen sind:

  • Musikalisches Liebesleid
  • Brot und Spiele. Veranstaltungen und Vergnügungen im alten Ägypten
  • Auf Sisis Spuren. Außergewöhnliche Objekte zu den Reisen Kaiserin Elisabeths
  • Literarische Dokumente aus den 30er- und 40er-Jahren
  • Wien, Wien nur du allein. Allerlei Stadtansichten

Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger: „Die Österreichische Nationalbibliothek verwahrt in ihren Archiven über 12,5 Millionen Objekte, die wir auf unterschiedlichste Art und Weise unseren Besucherinnen und Besuchern zur Verfügung stellen: in den Lesesälen, in unseren Museen und Ausstellungen und natürlich auch im Web. Mit der Online-Wahl für die Veranstaltungsreihe „Das besondere Objekt“ haben wir eine weitere Möglichkeit gefunden, die digitale und die analoge Welt auf spannende Weise miteinander zu verbinden.“

 

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